Halbfinale erreicht
Liga-Pokal: Stuttgart besiegt Bochum 3:0

Einen Einstand Nach Maß hat Matthias Sammer als Trainer des VfB Stuttgart im ersten Pflichtspiel gefeiert. Mit einem 3:0-Sieg über den VfL Bochum schaffte er am Donnerstag den Einzug ins Halbfinale des Liga-Pokals.

HB AALEN. Vor 11 198 Zuschauern im ausverkauften Aalener Waldstadion erzielten Cacau (5./34.) und Imre Szabics (84.) die Tore für den letztjährigen Champions-League-Teilnehmer. Im Halbfinale des mit 3,7 Millionen Euro dotierten Wettbewerbs treffen die Schwaben am kommenden Donnerstag in Meppen auf den deutschen Meister und Pokalsieger Werder Bremen. Das Endspiel des Liga-Pokals steht am 2. August in Mainz an.

Stuttgart lief in der Vorrunden-Partie des Liga-Pokals ohne Neuzugang Markus Babbel (FC Liverpool) auf, der noch Trainingsrückstand hat. Neben dem Abwehrspieler fehlten Marco Streller (Schien- und Wadenbeinbruch) und Boris Zivkovic (Knieprobleme). Dazu blieben die deutschen EM-Teilnehmer Kevin Kuranyi und Philipp Lahm draußen. Beim VfL war der vom 1. FC Kaiserslautern an die Ruhr gewechselte Vratislav Lokvenc nicht mit von der Partie. Der tschechische Nationalspieler hat nach der Europameisterschaft erst eine Trainingseinheit absolviert. Dazu wurde der angeschlagene Sören Colding geschont.

Die Schwaben waren in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft. Lohn für den schwungvollen Beginn war die 1:0-Führung in der fünften Minute. Nach einem Eckball des stark aufspielenden Weißrussen Alexander Hleb köpfte Cacau nach fünf Minuten ein. Beim Tor des Brasilianers sah der elf Zentimeter größere Bochumer Abwehr-Chef Raymond Kalla nicht gut aus.

Mit dem 1:0 im Rücken war der VfB die klar bessere Mannschaft und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. VfL-Torhüter Rein van Duijnhoven verhinderte gegen Fernando Meira (12./25.) sowie gegen Hleb (26.) zunächst einen höheren Rückstand. In der 34. Minute war der niederländische Schlussmann aber machtlos. Erneut war es Cacau, der sich diesmal mit einer sehenswerten Drehung durchsetzte und aus zwölf Metern auf 2:0 erhöhte. Die beste Chance für Bochum hatte Abwehrspieler Philipp Bönig. Ein 28-Meter-Freistoß des 24-Jährigen landete aber in den Armen von VfB-Keeper Timo Hildebrand.

Nach der enttäuschenden Vorstellung in der ersten Spielhälfte brachte VfL-Trainer Peter Neururer nach der Pause gleich drei frische Spieler. Das Team aus dem Ruhrpott kam nun besser ins Spiel, die zurückhaltender agierenden Schwaben konnte es aber nicht gefährden. Wieder war es Bönig (54.), der mit einem Freistoß für Gefahr vor dem Stuttgarter Tor sorgte, doch erneut fand er in Hildebrand seinen Meister. Der eingewechselte Kuranyi verpasste mit einem 14-Meter- Schuss das 3:0. Das besorgte dann dessen Sturmpartner Szabics nach einem Konter (84.).

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