Halbjahres-Konzerngewinn rund 45 Prozent niedriger als 2000
Mövenpick-Gewinn eingebrochen

Der Schweizer Gastronomiekonzerns Mövenpick hat im ersten Halbjahr einen deutlichen Gewinnrückgang um rund 45 % verzeichnet. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Adliswil mitteilte, erreichte er noch 3,2 Mill. Franken.

ap ADLISWIL. Der Geschäftsverlauf sei von einem zunehmend schwierigen Konjunkturklima in den Kernmärkten geprägt gewesen, hieß es. Für das zweite Halbjahr kündigte Mövenpick aber eine Aufholjagd an.

Mövenpick steigerte den konsolidierten Konzernumsatz den Angaben zufolge gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres um 2,2 % auf 458 Mill. Franken (594,8 Mill. DM / 304,1 Mill. Euro). Vor allem Wechselkursverschiebungen hätten den in Franken ausgewiesenen Umsatz belastet; in Lokalwährungen wurde ein Plus von 3,5 % gebucht. Der Betriebsgewinn verringerte sich um 16 % auf 10,1 Mill. Franken. Dabei schlugen vor allem Aufwendungen für die Restrukturierung des Fine-Foods-Geschäfts in Asien zu Buche.

Für das zweite Halbjahr hofft Mövenpick saisonbedingt aber auf bessere Verkäufe und mehr Betriebsgewinn. "Die Anstrengungen sind darauf ausgerichtet, das Jahresergebnis 2000 zu übertreffen", hieß es in der Mitteilung. Dies setze aber eine allgemeine Stabilisierung der Nachfragesituation voraus. Im vergangenen Jahr hatte Mövenpick bei einem Konzernumsatz von 928 Mill. Franken einen Betriebsgewinn von 30,4 Mill. und einen Konzerngewinn von 16,1Mill. Franken ausgewiesen.

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