Halbjahresbericht
Hessische Landesbank erhöht Risikovorsorge

Die Helaba Landesbank Hessen-Thüringen, Frankfurt, geht von einer erhöhten Risikovorsorge für das Gesamtjahr 2002 aus.

vwd FRANKFURT. Wegen der schwachen konjunkturellen Entwicklung und nachfolgenden Unternehmensinsolvenzen sei mit einem Überschreiten des Vorjahresvolumens zu rechnen, teilte die Bank am Dienstag in ihrem Halbjahresbericht mit. Im Vorjahr hatte der Posten Risikovorsorge/Bewertungsergebnis 129,5 Mill. Euro betragen. Die Bank werde allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen und die konservative Risikovorsorgebemessung beibehalten, hieß es weiter.

Im Rahmen der Konzentration werde sich die Bank zudem noch im laufenden Jahr von nicht betriebsnotwendigen Beteiligungen trennen, wurde angekündigt. Helaba-Vorstandsvorsitzender Günther Merl erwartet im operativen Geschäft im zweiten Halbjahr die Fortsetzung des Ertragstrend der ersten sechs Monate. Hier hatte das Institut die Erträge um 4,4 Prozent auf 407,8 Mill. Euro erhöht.

Als wichtigste Aufgabe der nahen Zukunft bezeichnete Merl die Weiterentwicklung der Verbundzusammenarbeit in der Region Hessen-Thüringen. Angesichts der veränderten Rahmenbedingungen sei eine gemeinsame Wertschöpfungsstrategie für Helaba und Sparkassen die einzig realistische Handlungsalternative, erläuterte Merl.

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