Halbjahresbericht war korrekt
UMTS: Sonera weist Vorwürfe zurück

Eine vom Board in Auftrag gegebene Untersuchung habe ergeben, dass die Entscheidung, etliche Millarden Euro in Mobilfunklizenzen der dritten Generation zu investieren wie erforderlich auf Board-Ebene erfolgt sei, teilte der finnische Konzern am Donnerstag mit.

vwd STOCKHOLM. Es gebe für die anonym im Internet geäußerten Vorwürfe gesetzeswidrigen Verhaltens von Seiten des früheren Sonera-CEO Kaj-Erik Relander keine Anhaltspunkte.

Sonera hatte kürzlich ihre deutsche und italienische UMTS-Lizenz mit 4,28 Mrd Euro abgeschrieben. Dieses Vorgehen sei auch von den Wirtschaftsprüfern des Konzerns begutachtet worden. Die Prüfer hätten dabei keine Anzeichen dafür gefunden, dass der Halbjahresbericht nicht einen fairen und wahren Überblick über den finanziellen Status der Gesellschaft biete, teilte Sonera weiter mit.

Die Abschreibung der beiden UMTS-Lizenzen hatte vor den anstehenden finnischen Wahlen zu einer öffentlichen Kontroverse darüber geführt, ob die finnische Regierung als 53-prozentiger Anteilseigner von Sonera hinreichend über die Risiken aus dem UMTS-Engagements informiert worden war.

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