Halbjahreszahlen
EMI schreibt rote Zahlen

Der britische Musikkonzern begründete den Vorsteuerverlust von 32 Mio. DM mit den erheblichen Rechtskosten wegen der geplatzten Fusion zwischen EMI und dem US- Medienkonzern Time Warner.

dpa LONDON. Der britische Musikkonzern EMI hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres Verluste eingefahren. Das Unternehmen begründete den Vorsteuerverlust von 9,7 Mill. Pfund (32 Mio. DM) heute in London mit den erheblichen Rechtskosten wegen der geplatzten Fusion zwischen EMI und dem US- Medienkonzern Time Warner. Die Dividende bleibt unverändert bei 4,25 Pence pro Aktie.

EMI-Chef Eric Nicoli erklärte, die Gespräche mit Time Warner würden fortgesetzt, obwohl durch die Mega-Fusion von AOL/Time eine große Verzögerung eingetreten sei. EMI führt auch Gespräche mit dem deutschen Medienkonzern Bertelsmann. Beide Unternehmen hatten Anfang November Gespräche über eine "mögliche Kombination" des Musik- Bereichs bestätigt. Die Gespräche mit Bertelsmann sind Nicoli zufolge in einem "sehr frühen Stadium."

Dem Verlust zwischen Ende März und Ende September dieses Jahres stand im vergleichbaren Vorjahreszeitraum ein Vorsteuergewinn von 67,2 Mill. Pfund gegenüber, teilte EMI mit. Der Umsatz stieg auf 1,14 Mrd. Pfund gegenüber 1,08 Mrd. Pfund im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Der Verkauf der Internet-Tochter musicmaker.com habe unter anderem dazu beigetragen, dass die Einnahmen aus dem Bereich neue Medien auf 6,1 Mill. Pfund fielen, im Vergleich zu 23,9 Mill. DM in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 1999, teilte EMI mit.

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