Halbjahreszahlen fallen besser aus als erwartet
Gute Geschäfte bei Porsche

Die Halbjahreszahlen des Stuttgarter Unternehmens fallen besser aus als erwartet: Der Konzerngewinn stieg um 19,4 %, ursprünglich waren 18,4% angenommen worden. Der Verkauf laufe gut an, so dass im gesamten Jahr mit einem Absatz von 50 000 Fahrzeugen gerechnet wird.

dpa STUTTGART. Die Geschäfte des Sportwagenbauers Porsche laufen noch besser als erwartet. Das Stuttgarter Unternehmen berichtete am Mittwoch, dass die endgültigen Halbjahreszahlen in den Bereichen Gewinn, Umsatz und Absatz etwas höher ausgefallen sind als es noch im Januar bei der Hauptversammlung gemeldet worden war. So stieg der Konzerngewinn vor Steuern in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2000/2001 (31. Juli) um 19,4 % auf 273,3 Mill. DM (139,6 Mio Euro) - ursprünglich waren nur 18,4 % berichtet worden. Der Konzernumsatz nahm um 15,9 % auf 3,37 Mrd. DM zu. Der Absatz legte um 9,9 % auf 23 200 Fahrzeuge zu, berichtete die Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG in einem Aktionärsbrief.

Porsche AG - Intraday-Chart

Porsche-Chef Wendelin Wiedeking bekräftigte, dass er trotz des langsameren Wachstums der Weltwirtschaft angesichts der Attraktivität der beiden Modellreihen 911 und Boxster mit einem anhaltend lebhaften Auftragseingang rechne. Der US-Absatz von 23 294 Fahrzeugen im Vorjahr werde übertroffen werden. Für das laufende Geschäftsjahr plane Porsche einen Absatz von über 50 000 Fahrzeugen (Vorjahr 48 797) und eine entsprechend höhere Produktion. In den ersten sechs Monaten wurden 24 733 Fahrzeuge produziert (plus 15,9 %).

Deutlich höherer Umsatz im gesamten Geschäftsjahr erwartet

Der Nach-Steuer-Gewinn legte um 12,5 % auf 135,1 Mill. DM zu (Vorjahr 120,1 Mill. DM). Für das gesamte Geschäftsjahr 2000/01 erwartet der Porsche-Konzern einen deutlich höheren konsolidierten Umsatz (Vorjahr 7,1 Mrd. DM) und einen Gewinn zumindest auf Vorjahreshöhe (848,5 Mio DM).

Die Fachzeitschrift "auto motor und sport" berichtete am Mittwoch, dass der Porsche-Vorstand im Mai über den Bau des Supersportwagens Carrera GT entscheiden werden. Eine Vorentscheidung sei aber bereits gefallen, weil Porsche weitere fünf Mill. DM sowie mehrere Planstellen für die Entwicklung freigegeben habe. Der Superrenner mit 558 PS werde sich rechnen, wenn 800 Einheiten zu einem Stückpreis von 800 000 DM verkauft würden, schreibt das Blatt.

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