Halbjahreszahlen werden am Freitag veröffentlicht
Kinowelt will in kommenden Tagen Investorenplan vorlegen

Das angeschlagene Medienunternehmen Kinowelt AG, München, will sich in Kürze zu seinem Investorenplan äußern. "Ich gehe davon aus, dass wir in den kommenden Tagen ein entsprechendes Konzept vorlegen werden", erklärte ein Kinoweltsprecher am Mittwoch auf Anfrage.

vwd MÜNCHEN. Medienberichte, wonach das Unternehmen kurz vor der Insolvenz stehe und die konsortialführende BHF-Bank die Fälligkeit eines Kredits von rund 60 Mill. Euro befürworte, wollte der Sprecher nicht kommentieren. Bei der BHF war für eine Nachfrage zunächst niemand zu erreichen. Das Unternehmen, das am Freitag seine Halbjahreszahlen vorlegen will, hatte laut Quartalsbericht zum 31. März 2001 langfristige Darlehen von 253,5 Mill. Eur und kurzfristige Darlehen von 238,2 Mill. Euro.

Die BHF-Bank dementierte am Mittwoch Mediengerüchte, sie sei Konsortialführer eines 60-Millionen-Euro-Kredits bei Kinowelt und habe sich für dessen Fälligkeit ausgesprochen. "Wir stehen in Kreditbeziehungen mit Kinowelt, haben aber die Kredite bisher nicht gekündigt", sagte ein BHF-Sprecher am Mittwoch auf Anfrage. Er wollte sich weder zum Fälligkeitstermin noch über die Höhe des Kredits äußern. Außerdem sei ihm nicht bekannt, dass eine andere Bank Kredite bei Kinowelt gekündigt habe, sagt er. Die BHF war Konsortialführer beim Börsengang von Kinowelt.

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