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Halliburton: Kurseinbruch nach Asbest-Trouble

Sowohl die Analysten der UBS Warburg als auch Salomon Smith Barney haben heute die Aktien von Halliburton von "kaufen" auf "halten" abgestuft.

Das Kursziel von Salomon Smith Barney sinkt von 36 auf 20 Dollar. In einer Asbest-Klage hat ein Gerichtshof in Baltimore am 5. Dezember eine Tochter von Halliburton, auf die Zahlung von 30 Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt. Es geht in der Klage um Produkte der Firma Harbison-Walker, die bis 1992 zu dem Unternehmen gehörte. Dies ist damit bereits das vierte Mal innerhalb weniger Monate, dass Dresser in Verbindung mit diesen Produkten verurteilt wurde. Nun hofft das Management die Urteile vor dem Berufungsgericht wieder zu Fall zu bringen. Anfang Dezember lagen 146.000 Asbest-Klagen gegen Halliburton vor, mit weiteren 120.000 Klagen, in denen Dresser ebenfalls mit benannt ist. Kieburtz weist jedoch darauf hin, dass mindestens 95 Prozent der Kläger keine Zeichen einer Erkrankung aufweisen. Krebserkrankungen wurden bei 3 Prozent aller Kläger diagnostiziert. "Wenn auch der Aktienkurs die Gefahren massiver Schadensersatzzahlungen in Verbindung mit Asbest reflektiert, dürfte die Angst vor einem explosionshaften Anstieg weiterer Klagen den Wert auf unabsehbare Zeit überschatten", erklärt Geoff Kieburtz von Salomon Smith Barney.

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