Hamburger beklagt mangelndes Selbstbewusstsein
Tennis-Frust statt Tennis-Lust bei Thommy Haas

Während Popp seinen ersten Erfolg gegen Haas vor über 4 000 Zuschauern für einige Momente auf sich einwirken ließ, verschwand der sichtlich deprimierte Verlierer eiligst in den Katakomben der Arena. "Alexander hat stark serviert und auch so ein gutes Spiel gemacht. Was ich zu bieten hatte, war teilweise katastrophal. Ich dachte, ich wäre schon weiter, doch das ist nicht der Fall", räumte Haas, der mit einer Wildcard spielte, ehrlich ein.

Das einzig Positive sei gewesen, dass ihm seine zwei Mal operierte rechte Schulter wiederum keine Probleme bereitet habe. Wann der Olympia-Zweite das nächste Mal aufschlagen wird, ist noch ungewiss. "Ich brauche jetzt erst einmal etwas Abstand, um die Enttäuschung zu verarbeiten", sagte Haas.

Schüttler konnte tief durchatmen. "Das war ein gutes Match für mich, denn ich habe drei Wochen in Australien nur trainiert, aber kein einziges Spiel gemacht", erklärte der Korbacher, der zuvor in Doha, Sydney und bei den Australian Open in Melbourne jeweils an der Auftakthürde gescheitert war.

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