Archiv
Hamburger Sparkasse belässt Dresdner auf 'halten'

dpa-afx FRANKFURT. Die Analysten der Hamburger Sparkasse haben ihre Einstufung der Dresdner Bank nach der Vorlage der jüngsten Geschäftszahlen auf "halten" belassen. Ein Kursziel gibt es nicht. Der zuständige Analyst Frank Krause sagte am Donnerstag, die am Morgen vorgelegten Zahlen hätten ein wenig unter den allgemeinen Erwartungen gelegen. Da habe man vor allem die Folgen des gescheiteren Zusammenschlusses mit der Deutschen Bank gesehen. "Die Nachteile der geplatzten Fusion werden auch in den kommenden Quartalsberichten noch zu sehen sein", sagte Krause voraus.

Viele werde in den kommenden Monaten davon abhängen, für welche generelle Strategie sich die Dresdner Bank entscheiden werde. Hätte die Fusion geklappt, so hätte sich das neue Geldinstitut sicherlich in Richtung Investment-Banking entwickelt, sagte Krause. Die Dresdner Bank müsse sich nun entscheiden, ob sie diesen Weg auch allein gehen wolle, oder ob sie sich neue Partner suchen solle.

Krause glaubt zudem, dass die Dresdner Bank ihr Ziel umsetzen wird, das Privatkundengeschäft auszugliedern und gegebenenfalls mit einem Partner zu betreiben, um die Fixkosten zu reduzieren. Dresdner-Bank-Großaktionär Allianz werde sich aber seiner Meinung nach eher auf eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank konzentrieren.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%