Hammerwerfen/ Männer - DLV-Duo nur Zuschauer
Olympiasieger Ziolkowski gewann WM-Titel

Die in der Qualifikation gescheiterten deutschen Hammerwerfer erhielten als Zuschauer in einem hochklassigen Wettkampf mit vier Athleten über 80 Meter kostenlosen Anschauungsunterricht.

dpa EDMONTON. Der polnische Olympiasieger Szymon Ziolkowski wurde bei den Weltmeisterschaften in Edmonton mit dem Landesrekord von 83,38 m seiner Favoritenrolle gerecht und Nachfolger von Karsten Kobs (Leverkusen). Der Deutsche konnte wegen einer schweren Hals-Rachen- Entzündung seinen Titel nicht verteidigen und wäre nach schwacher Saisonform dazu auch nicht in der Lage gewesen.

Der 25-jährige Pole lieferte sich einen harten Zweikampf mit dem Japaner Koji Murofushi (82,92), den er erst im fünften Durchgang für sich entscheiden konnte. Der Japaner mit fünf Weiten über 81 Meter, der Pole mit vier über 80 waren die Dominatoren in dieser Konkurrenz. «Es war viel leichter, in Sydney zu gewinnen und ein großes Duell mit dem Japaner», sagte der neue Weltmeister. Ihm habe geholfen, dass es vor seinem Siegwurf wegen des 100-m-Finales der Männer eine Pause gab, in der er sich noch einmal konzentrieren und Kraft tanken konnte.

«Ziolkowski ist für mich der eindeutige Favorit», hatte Titelverteidiger Kobs vor dem Finale getippt und behielt damit am Ende Recht. Ilja Konowalow (Russland) sicherte sich den dritten Platz vor dem Olympia-Zweiten Nicola Vizzoni (Italien/80,13). Holger Klose (Frankfurt/Main) war in der Qualifikation als 25. mit bescheidenen 74,02 m gescheitert.

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