Handball Olympia
Island steht überraschend im Halbfinale

Drei Favoriten und ein Überraschungsteam: Neben Olympiasieger Kroatien, Europameister Dänemark und den Franzosen steht auch Außenseiter Island im Olympia-Halbfinale im Handball.

Der "ewige Geheimfavorit" Island ist die Überraschungsmannschaft im Halbfinale des olympischen Handball-Turniers der Männer. Der WM-Achte setzte sich im Viertelfinale 32:30 (19:14) gegen Vize-Weltmeister Polen durch und trifft nun auf Spanien, das sich mit 29:24 (14:13) gegen Südkorea durchsetzte.

Im zweiten Vorschlussrundenduell kommt es zum Topduell zwischen Olympiasieger Kroatien und dem bislang souveränen Ex-Weltmeister Frankreich. Die Kroaten, die ihren einzigen beiden Olympia-Teilnahmen 1996 und 2004 Gold gewannen, schalteten Europameister Dänemark mit 26:24 (14:12) aus. Für die Kroaten war der frühere Welthandballer Ivano Balic nach seinem Muskelfaserriss im ersten Gruppenspiel erstmals wieder mit dabei. Er war zweimal erfolgreich.

Auch Frankreich weiter

Frankreich um den Kieler Welthandballer Nikola Karabatic setzte sich 27:24 (13:10) gegen Rekord-Olympiasieger Russland durch. Der erfolgreichste Werfer für die Franzosen war der frühere Gummersbacher Daniel Narcisse mit neun Treffern.

Die Isländer, seit Jahren bei Großveranstaltungen hoch gewettet, aber noch immer ohne Medaille, hatten in Aklexander Petersson vom TV Großwallstadt (6 Tore) ihren besten Werfer. Bei den Polen reichten auch die sechs Treffer von Bundesliga-Legionär Grzegorz Tkaczyk von den Rhein-Neclar Löwen nicht. Die deutschen Weltmeister waren schon in der Vorrunde gescheitert.

© SID

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