Handel eine Stunde ausgesetzt
Frankfurter Börse nach Drohung wieder geöffnet

Die Gebäude der Deutschen Börse sind Polizeiangaben zufolge am Vormittag nach einer Bombendrohung für rund eine Stunde geräumt worden.

rtr FRANKFURT. Die Deutsche Börse habe diese Maßnahmen eingeleitet, nachdem ein anonymer Anrufer eine Bombenexplosion angekündigt habe, sagte ein Polizeisprecher. Allerdings sei bei der anschließenden Überprüfung kein Sprengsatz entdeckt worden. "Die Polizei hat beide Gebäude durchsucht und nichts gefunden." Es habe sich bei dem Anrufer wohl um einen "Trittbrettfahrer" gehandelt, sagte der Sprecher und verwies auf eine Anzahl ähnlicher Drohungen, die es nach den Anschlägen in den USA am 11. September gegeben habe.

Neben dem Standort in der Frankfurter Innenstadt sei auch der Hauptsitz im Frankfurter Stadtteil Hausen evakuiert worden, teilte die Börse mit. Der Handel auf dem Parkett sei dabei für etwa eine Stunde ausgesetzt gesetzt gewesen. Der elektronische Xetra-Handel wurde indes nicht unterbrochen.

Die Deutsche Börse war bereits am Tag der Anschläge in den USA am 11. September geräumt worden, nachdem es nach Polizeiangaben eine Bombendrohung gegeben hatte. Damals war aber ebenfalls keine Bombe gefunden worden. Auch im April waren die Deutsche Börse und der Standort in Hausen nach einer Bombendrohung evakuiert worden.

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