Handel optimistisch
Harry Potter fördert Weihnachtsgeschäft

Trotz der Konjunkturflaute rechnet der Einzelhandel mit einem stabilen Weihnachtsgeschäft.

dpa BERLIN. Vier Wochen vor der Bescherung setzt der Branchenverband HDE auf eine Sonderkonjunktur vor der Einführung des Eurobargelds. Außerdem hoffen die Händler, dass die Verbraucher wegen der niedrigen Energiepreise beim Geschenkekauf kräftig zulangen. "Wir erwarten, dass das Weihnachtsgeschäft in etwa auf Vorjahresniveau liegen wird", sagte die stellvertretende Sprecherin des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Ulrike Hörchens, am Freitag in Berlin.

Im Jahr 2000 wurden rund 25 Milliarden DM (12,8 Mrd. Euro) in der Vorweihnachtszeit umgesetzt, weniger als 1999. Mit seiner Prognose hat der Einzelhandel seine Erwartungen nach den Terror-Anschlägen vom 11. September sogar ein wenig angehoben. Vor einem Monat hatte es noch geheißen, vom Ziel, das Vorjahresergebnis zu halten, hätten sich die Händler schon verabschiedet. «Wir sehen nicht schwarz», sagte die Sprecherin jetzt.

Renner werden zweifellos Lizenzprodukte rund um den kleinen Zauberer "Harry Potter" und die Hobbits aus der Verfilmung des Tolkien-Klassikers "Herr der Ringe" sein. Ansonsten jedoch sei bei den Spielzeugen Gemütliches und Traditionelles gefragt, etwa Modelleisenbahnen. "Der Trend geht weg vom Martialischen und Technischen", sagte die Sprecherin. In den übrigen Bereichen seien keine großen Veränderungen zum Vorjahr zu erwarten. Parfüms und Schmuck, Bekleidung und Kameras werden also auch in diesem Jahr unter den Weihnachtsbäumen liegen.

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