Handel
Thyssen will nicht für Eon-Tochter Klöckner & Co bieten

dpa DÜSSELDORF. Der Thyssen-Krupp-Konzern will derzeit nicht für die Eon-Tochter Klöckner & Co bieten. Die Thyssen Krupp Materials & Services AG teilte am Dienstag in Düsseldorf mit, sie werde von einem "verbindlichen Kaufangebot" für das Duisburger Stahlhandelshaus Abstand nehmen. Grund sei eine jetzt abgeschlossene genaue Analyse der wirtschaftlichen Details der Eon-Tochter.

Die "Financial Times Deutschland" hatte berichtet, Thyssen-Krupp wolle zwischen 700 und 750 Mill. DM für den Kauf von Klöckner bieten. Nach den Informationen der Zeitung hat auch der Luxemburger Stahlproduzent Arbed dem Düsseldorfer Eon-Konzern ein Angebot vorgelegt, das mit 600 Mill. DM beziffert wird. Das Angebot liege aber noch weit unter dem von Eon angestrebten Preis von 1 Mrd. DM.

Der Energiekonzern Eon, der aus einer Fusion von Veba und Viag entstand und sich auf das Kerngeschäft Energie und Strom konzentrieren will, wollte den Bericht nicht kommentieren. Eon hat nach der Fusion bereits mit Gerresheimer Glas, Schmalbach-Lubeca und Veba Electronics drei Töchter verkauft.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%