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Handel wertet ersten freiwilligen SSV als Erfolg

(dpa-AFX) Berlin - Der immer noch in der Flaute steckende deutsche Einzelhandel wertet den ersten freiwilligen Sommerschlussverkauf (SSV) als Erfolg und sieht optimistisch in die Zukunft. Der Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hubertus Pellengahr, sagte: "Die gute Stimmung bei den Konsumenten hat gezeigt, dass die Deutschen das Einkaufen noch nicht verlernt haben." Die Bilanz der vergangenen zwei SSV-Wochen sei unter dem Strich positiv: "Wir Blicken mit mehr Optimismus auf das Jahr als noch vor dem SSV." "Das Ziel ist erreicht, die Kunden in die Läden zu locken und die Läger mit Sommerware deutlich zu räumen", sagte Holger Wenzel, HDE-Hauptgeschäftsführer der dpa in Berlin.

(dpa-AFX) Berlin - Der immer noch in der Flaute steckende deutsche Einzelhandel wertet den ersten freiwilligen Sommerschlussverkauf (SSV) als Erfolg und sieht optimistisch in die Zukunft. Der Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hubertus Pellengahr, sagte: "Die gute Stimmung bei den Konsumenten hat gezeigt, dass die Deutschen das Einkaufen noch nicht verlernt haben." Die Bilanz der vergangenen zwei SSV-Wochen sei unter dem Strich positiv: "Wir Blicken mit mehr Optimismus auf das Jahr als noch vor dem SSV." "Das Ziel ist erreicht, die Kunden in die Läden zu locken und die Läger mit Sommerware deutlich zu räumen", sagte Holger Wenzel, HDE-Hauptgeschäftsführer der dpa in Berlin.

Nach einer dpa-Umfrage setzte der Schub vor allem mit dem Wetterwechsel ein. Sommerkleidung war plötzlich der Renner. Ob in Stuttgart, Mainz oder Erfurt: leichte Sommerkleider, Hemden, Shorts und Bademoden waren angesichts der stetig steigenden Temperaturen gefragt. "Das Fazit ist absolut positiv. Wetter und Kunden haben mitgespielt. Die Lager konnten zu 90 Prozent geräumt werden", sagte der Geschäftsführer des Hamburger Einzelhandelsverbandes, Ulf Kalkmann, am Samstag, dem letzten SSV-Tag, der dpa. Zwei Drittel der Häuser hätten "das Vorjahresniveau der Umsätze erreicht oder sogar leicht überschritten", sagte der Hauptgeschäftsführer des Berliner Einzelhandelsverbandes, Nils Busch-Petersen.

Umsatz Unter Vorjahr

Angesichts hoher Rabatte bis zu 70 Prozent werde der Umsatz allerdings voraussichtlich nicht das Niveau aus dem vergangenen Jahr übertreffen, sagte HDE-Geschäftsführer Wenzel. Nach Ende der gesetzlichen Regelung hatten sich etwa 80 Prozent der Einzelhändler an der zweiwöchigen Rabattaktion beteiligt. "Es hat sich gezeigt, dass das Instrument Schlussverkauf von den Kunden nach wie vor gewünscht wird", meinte Wenzel. Etwas enttäuschend sei allerdings gewesen, dass viele Läden nicht wie erstmals erlaubt auch andere Teile des Sortiments wie Möbel oder Hartschalenkoffer eingebracht hätten. "Ich bin überzeugt, dass im Winterschlussverkauf, der wohl wieder stattfinden wird, deutlich mehr davon Gebrauch gemacht wird."

Nach dem Umsatzminus von 1,5 Prozent in den ersten sechs Monaten hofft der Einzelhandel nun auf eine stärkere zweite Jahreshälfte, wie Wenzel sagte. Noch sei es möglich, das Ziel von 0,5 Prozent Umsatzplus 2004 zu erreichen.

Nachdem Anfang Juli das neue Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb in Kraft trat, ist die Zeit staatlich geregelter Schlussverkäufe im Handel vorbei. Geschäfte können nun selbst entscheiden, ob und wann es Sonderverkäufe gibt.

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