Handelsbeschränkungen bis zum 18. Mai verlängert
EU-Veterinäre verlängern britische Exportverbote wegen MKS

rtr BRÜSSEL/WASHINGTON. Der Ständige Veterinärausschuss der Europäischen Union (EU) hat am Mittwoch die wegen der Maul-und Klauenseuche (MKS) gegen Großbritannien verhängten Handelsbeschränkungen verlängert. Die Maßnahmen, die Exportbeschränkungen für Lebendvieh und Schlachtfleisch sowie Fleisch- und Milchprodukte vorsehen, würden bis zum 18. Mai verlängert, teilte die Europäische Kommission in Brüssel mit. Die Handelsbeschränkungen gegen Nordirland und Irland würden aufgehoben, falls dort bis zum 19. April kein weiterer MKS-Fall auftreten sollte. Auch das Exportverbot für französisches Vieh solle am 12. April enden, wenn bis zu diesem Zeitpunkt kein weiterer Fall der Seuche gemeldet werde.

Die hoch ansteckende Seuche war nach dem Ausbruch in Großbritannien vor sieben Wochen Mitte März in Frankreich und damit erstmals auf dem europäischen Festland ausgebrochen. In Großbritannien sind bislang 1 003 MKS-Infektionsherde bestätigt und knapp eine Million Tiere vernichtet worden. In Frankreich wurden zwei Infektionsherde bestätigt. Auch in den Niederlanden und in Irland sind inzwischen MKS-Fälle bestätigt worden. In Deutschland gibt es Verdachtsfälle in Nordrhein-Westfalen und Hessen.

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