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Handelsbilanzüberschuss steigt um 59 Prozent - Kräftiges Exportplus

WIESBADEN (dpa-AFX) - Der Überschuss im deutschen Außenhandel ist im Aprilwegen stark gestiegener Exporte deutlicher gewachsen als von Experten erwartet.Der Handelsbilanzüberschuss von 9,2 Milliarden Euro im Vorjahr um knapp 59Prozent auf 14,6 Milliarden Euro geklettert, teilte das Statistische Bundesamtam Mittwoch in Wiesbaden mit. Von AFX News befragte Analysten hatten mit einemAnstieg auf 13,0 Milliarden Euro gerechnet. Auch der Leistungsbilanzüberschussstieg stärker als erwartet. In den ersten vier Monaten des Jahres stieg derHandelsbilanzüberschuss um knapp 45 Prozent auf 55,8 Milliarden Euro zu.

WIESBADEN (dpa-AFX) - Der Überschuss im deutschen Außenhandel ist im Aprilwegen stark gestiegener Exporte deutlicher gewachsen als von Experten erwartet.Der Handelsbilanzüberschuss von 9,2 Milliarden Euro im Vorjahr um knapp 59Prozent auf 14,6 Milliarden Euro geklettert, teilte das Statistische Bundesamtam Mittwoch in Wiesbaden mit. Von AFX News befragte Analysten hatten mit einemAnstieg auf 13,0 Milliarden Euro gerechnet. Auch der Leistungsbilanzüberschussstieg stärker als erwartet. In den ersten vier Monaten des Jahres stieg derHandelsbilanzüberschuss um knapp 45 Prozent auf 55,8 Milliarden Euro zu.

Die Exporte stiegen im April im Jahresvergleich um 15,7 Prozent auf 62,1Milliarden Euro, während die Einfuhren um 6,8 Prozent auf 47,5 Milliarden Eurozulegten. Am stärksten legten die Exporte in Länder außerhalb der EuropäischenUnion (Drittländer) (plus 18,2 Prozent auf 28,1 Mrd Euro), gefolgt von Ländernder Eurozone (plus 13,7 auf 26,8 Mrd Euro) und den restlichen EU-Ländern (+13,4auf 7,3 Mrd Euro). Saisonbereinigt legten die Ausfuhren im Vergleich zum März um5,2 Prozent zu.

Die HypoVereinsbank (HVB) warnte am Mittwoch allerdings davor, aus diesenDaten und der ebenfalls stark gewachsenen April-Industrieproduktion auf den langerwarteten Konjunkturaufschwung zu schließen. Die Daten seien durch inNiedriglohnländern erfolgte Teilproduktfertigung künstlich überhöht, schreibtHVB-Volkswirt Andreas Rees in einer Kurzstudie.

LEISTUNGSBILANZÜBERSCHUSS STEIGT AUF 10,2 MRD EURO

Zulegen konnten die Importe aus den Drittländern (plus 12,1 auf 22,2 MrdEuro) und aus der Eurozone (plus 4,3 Prozent auf 21,2 Mrd Euro). Hingegen sankendie Einfuhren aus den restlichen EU-Ländern um 6,3 Prozent auf 4,0 Mrd Euro.Bereinigt um saisonale Effekte stiegen die Einfuhren im April gegenüber März um4,1 Prozent.

Der Leistungsbilanzüberschuss stieg nach vorläufigen Berechnungen derBundesbank von 3,4 Milliarden Euro im Vorjahr auf 10,2 Milliarden Euro. Auchhier hatten die Experten mit einem geringeren Anstieg gerechnet. Im März schlossdie Leistungsbilanz mit einem Plus von 13,3 Milliarden Euro ab. Zwischen Januarund April betrug der Überschuss in der Leistungsbilanz 31,5 Milliarden Euro nach12,4 Milliarden Euro in den ersten vier Monaten 2003.

Die Leistungsbilanz umfasst alle Transaktionen einer Volkswirtschaft mit demAusland. Neben dem Warenverkehr sind in der Leistungsbilanz folgende Postenenthalten: Ergänzungen zum Warenverkehr (minus 0,3 Milliarden Euro im April),Dienstleistungen (minus 3,2 Mrd Euro), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (plus 0,8Mrd Euro) sowie laufende Übertragungen (minus 1,7 Mrd Euro).

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