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'Handelsblatt': Aufsichtsratswahl beim BVB dürfte scheitern

Die geplante Wahl von zwei neuen Aufsichtsratsmitgliedern beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund dürfte nach Meinung von Experten an einem Formfehler scheitern. Das berichtet das "Handelsblatt" (Freitag-Ausgabe).

dpa-afx DÜSSELDORF. Die geplante Wahl von zwei neuen Aufsichtsratsmitgliedern beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund dürfte nach Meinung von Experten an einem Formfehler scheitern. Das berichtet das "Handelsblatt" (Freitag-Ausgabe). Deutschlands einziger börsennotierter Fußballverein hat in der Einladung zu seiner Aktionärs-Hauptversammlung am kommenden Dienstag keinen entsprechenden Tagesordnungspunkt benannt. Somit scheint eine rechtlich gültige Wahl nicht möglich, sagte Professor Ulrich Noack, Gesellschaftsrechtsexperte an der Universität Düsseldorf.

Auf Betreiben des BVB-Großaktionärs Florian Homm sollen die beiden erfahrenen Manager Othmar von Diemar, Ex-Vorstandschef des Verpackungsherstellers Schmalbach-Lubeca, und Ruedi Baer, Chef der Schweizer Mobilfunk-Ladenkette Mobilezone, in den Aufsichtsrat gewählt werden. Beide erklärten dem Handelsblatt, sie wollten sich Dienstag einer Wahl stellen. Von Diemar sagte weiter, er sei noch nicht im Thema und habe auch keinen besonderen Bezug zum Fußball oder zur Borussia: "Für mich ist die wirtschaftliche Seite interessant. Das Fan-Potenzial des BVB ist unglaublich hoch, daraus muss man etwas machen."

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