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'Handelsblatt': Banken stehen vor Einigung mit Karstadt-Quelle

Beim angeschlagenen Handelskonzern Karstadt-Quelle scheint einem Zeitungsbericht zufolge die Verlängerung der Kreditlinien über das Jahresende hinaus sicher zu sein.

dpa-afx DÜSSELDORF. Beim angeschlagenen Handelskonzern Karstadt-Quelle scheint einem Zeitungsbericht zufolge die Verlängerung der Kreditlinien über das Jahresende hinaus sicher zu sein. Wie das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Unternehmens- und Bankenkreise schreibt, werden die 16 Gläubigerbanken einen Konsortialkredit über 1,75 Mrd. Euro bereitstellen.

Bei den Verhandlungen hätten sich in den vergangenen Tagen sowohl die Nordlb als auch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) quer gestellt. Aber nun zeichnet sich laut Bericht wenige Tage vor Ende der Frist eine Einigung ab. Offiziell heiße es bei den beiden Landesbanken, man prüfe die Refinanzierung immer noch. Beide Banken sind mit jeweils 25 Mill. Euro beim Essener Konzern engagiert. In Bankenkreisen heiße es jedoch, das Thema habe in der Öffentlichkeit so große Bedeutung erlangt, dass man sich einen Rückzug nicht mehr erlauben könne.

Im Hintergrund agierten dabei laut "Handelsblatt" offensichtlich die Landesregierungen in Stuttgart und Hannover. Die Miteigentümer der beiden Landesbanken wollten verhindern, dass ihnen die Schuld angelastet wird, falls Karstadt-Quelle wegen fehlender Kredite in die Insolvenz gerät.

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