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'Handelsblatt': Banken streiten über Telekom-Platzierung der KfW

Die milliardenschwere Platzierung von Telekom-Aktien durch die KfW-Gruppe hat nach einem Pressebericht zum Streit zwischen den Konsortialbanken und ihren Konkurrenten geführt.

dpa-afx DÜSSELDORF. Die milliardenschwere Platzierung von Telekom-Aktien durch die KfW-Gruppe hat nach einem Pressebericht zum Streit zwischen den Konsortialbanken und ihren Konkurrenten geführt. Die Emissionsbanken Citigroup, Morgan Stanley und JP Morgan hätten zurückgewiesen, beim Abverkauf hohe Verluste erlitten zu haben und auf großen Aktienpaketen der Telekom sitzen geblieben zu sein, berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Konkurrierende Bankhäuser hätten diese Gerüchte gestreut.

Die KfW hatte am Montag die US-Banken mit dem Verkauf von 300 Mill. T-Aktien beauftragt. 200 Mill. Titel wurden mit 15,05 Euro am unteren Ende der Preisspanne veräußert. Durch die Transaktion nahm die staatliche Bank drei Mrd. Euro ein. Die KfW setzte bei dem Verkauf ausschließlich auf ausländische Finanzinstitute. Geldhäuser wie die Deutsche Bank , die an früheren Transaktionen beteiligt war, blieben außen vor. Die Institute haben nach Medienberichten einen Mindestpreis nahe der Marke von 15,05 Euro je Aktie garantiert.

Dem Bericht zufolge war die Platzierung nicht überzeichnet. Allerdings lasse sich der Überhang in den kommenden Tagen abbauen, schreibt das "Handelsblatt" unter Berufung auf KfW-Kreise.

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