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'Handelsblatt': Bochumer Opel-Werk droht Schließung

Der US-Autokonzern General Motors Co. (GM) plant für sein Europageschäft einem Pressebericht zufolge ein weiter gehendes Sanierungsprogramm als bislang bekannt.

dpa-afx DÜSSELDORF. Der US-Autokonzern General Motors Co. (GM) plant für sein Europageschäft einem Pressebericht zufolge ein weiter gehendes Sanierungsprogramm als bislang bekannt. Wie das Handelsblatt (Mittwochausgabe) aus Unternehmenskreisen berichtet, wird es zwar kurzfristig nicht zur Schließung des Saab-Werkes im schwedischen Trollhättan oder der Opel-Stammfabrik in Rüsselsheim kommen. Stattdessen rücke das Opel-Werk in Bochum wegen seiner niedrigen Produktivität immer stärker in den Fokus der GM-Manager. In Gewerkschaftskreisen hieß es laut Zeitung, das Bochumer Werk könne die Produktion der nächsten Mittelklasse-Modelle von Astra-Kombi und Zafira verlieren und würde damit überflüssig. Betroffen von einer Schließung wären 6 000 Beschäftigte.

Bisher war lediglich bekannt, dass General Motors in einer ersten Runde in Europa zwischen 10 000 und 12 000 Arbeitsplätze abbauen will. Der US-Konzern veröffentlicht am Donnerstag sein Ergebnis für das dritte Quartal dieses Jahres. Gleichzeitig sollen Details zum Sanierungsplan für Europa genannt werden.

Die größten Arbeitsplatzsorgen gab es bislang in Trollhättan und Rüsselsheim, weil die Modelle Vectra und Saab 9-3 künftig in einer einzigen Fabrik gebaut werden. Eine mögliche Schließung eines der beiden Werke scheint aber vom Tisch; stattdessen plant GM an beiden Standorten einen einschneidenden Personalabbau, schreibt die Zeitung.

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