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'Handelsblatt': Deutsche Bank will zusätzlich rund 2000 Stellen abbauen

Die Deutsche Bank wird nach Informationen des "Handelsblattes" voraussichtlich noch einmal 2000 Stellen streichen.

dpa-afx DÜSSELDORF. Die Deutsche Bank wird nach Informationen des "Handelsblattes" voraussichtlich noch einmal 2000 Stellen streichen. Die Arbeitsplätze stünden in der Investmentsparte und in der Vermögensverwaltung zur Disposition, berichtete die Wirtschaftszeitung am Donnerstag unter Berufung auf Arbeitnehmerkreise. Das Thema Kostensenkungen stehe an diesem Donnerstag auf der Tagesordnung des Aufsichtsrates.

Die vom "Handelsblatt" zitierten Arbeitnehmerkreise befürchten auch ein Sparpaket im Bereich Privat- und Geschäftskunden. Mit Stellenabbau sei hier aber zunächst nicht zu rechnen. Aufsichtsratschef Rolf Breuer hatte am Vortag in einem Interview mit dem Magazin "Stern" erklärt, das Gremium diskutiere derzeit intensiv eine Umstrukturierung inklusive Stellenabbau.

In der Branche wird auch erwartet, dass Aufsichtsratsmitglied Ulrich Cartellieri während der Sitzung seinen Rücktritt von dem Posten erklärt. Er gilt als scharfer Kritiker von Vorstandssprecher Josef Ackermann. Dem "Handelsblatt" zufolge könnte auch gleich ein Nachfolger für Cartellieri bekannt gegeben werden.

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