Handelsblatt-Eurokonjunktur-Indikator
Wachstum in der Eurozone voraussichtlich unter 1,5 Prozent

Der Handelsblatt-Eurokonjunktur-Indikator ist im September mit 1,2 % nach 1,5 % im August auf den niedrigsten Stand seit Oktober 1996 gefallen.

HB DÜSSELDORF. Der Indikator setzte seinen Abwärtskurs, der seit einem Jahr anhält, beschleunigt fort. Vor Jahresfrist hatte er mit 3,8 % noch einen Höchststand markiert. Für das Gesamtjahr 2001 lässt der Handelsblatt-Eurokonjunktur-Indikator nunmehr nur noch ein Wachstum von bestenfalls 1,5 % erwarten.

Der jüngste Indikatorwert ist nur vorläufig, weil für September keine aktuellen Umfragen des Industrie- und Konsumentenvertrauens vorliegen. Zudem sind die Auswirkungen des Schocks auf Grund der Terroranschläge in den USA noch völlig offen. Sie treffen die europäische Konjunktur in einer ohnehin labilen Verfassung und könnten die zuletzt erkennbaren, leichten Hoffnungsschimmer auf einen Wendepunkt rasch zur Makulatur werden lassen. Von daher dürfte die derzeit vom Handelsblatt-Eurokonjunktur-Indikator vorhergesagte Wachstumsrate von 1,5 % für das laufende Jahr eher noch zu hoch gegriffen sein.

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