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Eon-Tochter Viterra macht sich börsenreif

Der Essener Immobilienkonzern Viterra will spätestens in zwei Jahren reif für den Kapitalmarkt sein.

ews ESSEN. Vorstandsvorsitzender Wolfhard Leichnitz kündigte vor Journalisten an, dass die Tochtergesellschaft des Energiekonzerns Eon ihre Hausaufgaben zügig abarbeiten werde. Doch bleibt die Zukunft des Unternehmens unsicher.

Eon-Chef Ulrich Hartmann zählt die Viterra AG ebenso wie die Logistik und die Chemie nicht mehr zum Kerngeschäft des auf Energie fokussierten Unternehmens. Gerüchte, dass die RAG AG die Viterra, die Leichnitz auf 4 Mrd. Euro Unternehmenswert schätzt, im Tausch gegen das Ruhrgas-Paket der RAG übernehmen könnte, wollte der Viterra - Chef nicht kommentieren. Das sei Sache von Käufer und Verkäufer.

Im Geschäftsjahr 2001 würden die "anspruchsvollen Ziele" bei Umsatz und Ergebnis mit Steigerungen gegenüber dem Vorjahr erreicht. Zufrieden ist Viterra mit dem größten Geschäftsbereich Investment Wohnen mit 170 000 Wohnungen. Die Restrukturierung sei gelaufen, so dass die Konzentration auf effiziente Bewirtschaftung und zügigen Vertrieb Früchte trage. In diesem Jahr sollen 7 000 Wohnungen verkauft werden, 30 % mehr als im Jahr 2000. Im nächsten Jahr wird eine Steigerung um 20 % geplant. Sorgenkind ist das Bauträgergeschäft, das mit einem dramatischen Markteinbruch zu kämpfen hat und einen zweistelligen Millionen- Verlust ausweisen wird. Der Bereich werde verstärkt auf den Prüfstand kommen, sagte Leichnitz.

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