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WCM will die Werkswohnungen von Thyssen-Krupp

Die Investmentgesellschaft WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG strebt nach Informationen des Handelsblatts eine strategische Beteiligung an dem Essener Stahlkonzern Thyssen-Krupp an.

HB HAMBURG. WCM wolle eine Minderheitsbeteiligung von 15 bis 20 Prozent der Anteile von Thyssen-Krupp übernehmen, hieß es in Unternehmenskreisen. Hintergrund des geplanten Deals ist das Interesse von WCM an den 55 000 Thyssen-Werkswohnungen. Durch eine Beteiligung und einen Sitz als Großaktionär im Aufsichtsrat von Thyssen-Krupp erhofft sich WCM offenbar eine bessere Position bei Verhandlungen zur Übernahme der Wohnungen.

Offiziell wollte das Unternehmen keine Stellung nehmen. Er könne die Informationen "weder bestätigen noch dementieren", sagte WCM-Vorstandschef Roland Flach dem Handelsblatt. Flach erklärte zudem, dass WCM keine Kapitalerhöhung vornehmen werde. Sämtliche geplanten Beteiligungen sollen aus den vorhandenen Barmitteln finanziert werden, so Flach. WCM hat schätzungsweise 2 bis 3 Mrd. DM in der Kriegskasse.

Eine feindliche Übernahme von Thyssen-Krupp ist damit unwahrscheinlich - die vorhandenen Mittel würden nicht ausreichen. Eine Zeitung hatte heute berichtet, dem Stahlkonzern drohe eine feindliche Übernahme-Attacke durch WCM.

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