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'Handelsblatt': Friede Springer will Einfluss der Erben minderDPA-Datum: 2004-07-14 08:08:22

(dpa-AFX) Düsseldorf - Zwischen der Großaktionärin des Berliner Axel Springer-Verlags < SPR.FSE > , Friede Springer und dem Springer-Erben Axel Svel Springer, bahnen sich einem Zeitungsbericht zufolge mehrere gerichtliche Auseinandersetzungen an. Friede Springer wolle am 16. August vor dem Berliner Landgericht bei der Axel Springer Gesellschaft für Publizistik Gmbh & Co. (ASP) mehrere Satzungsänderungen gegen den Widerstand von Axel Sven Springer durchdrücken, schreibt das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).

(dpa-AFX) Düsseldorf - Zwischen der Großaktionärin des Berliner Axel Springer-Verlags < SPR.FSE > , Friede Springer und dem Springer-Erben Axel Svel Springer, bahnen sich einem Zeitungsbericht zufolge mehrere gerichtliche Auseinandersetzungen an. Friede Springer wolle am 16. August vor dem Berliner Landgericht bei der Axel Springer Gesellschaft für Publizistik Gmbh & Co. (ASP) mehrere Satzungsänderungen gegen den Widerstand von Axel Sven Springer durchdrücken, schreibt das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).

Damit wolle die Verlegerwitwe den Einfluss der beiden Erben, Axel Sven Springer und seiner Schwester Ariane, in der gemeinsamen Gesellschaft beschneiden und somit den eigenen Handlungsspielraum erhöhen. Die Erben wehren sich den Angaben nach gegen diese Einschnitte. Friede Springer ist an der ASP mit 90 Prozent beteiligt, die restlichen Anteile teilen sich Axel Sven und Ariane Springer. Die Gesellschaft ist mit 50 Prozent und 10 Aktien am Berliner Verlagshaus beteiligt.

Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine Sprecherin des Landgerichtes Berlin weiter schreibt, werde am 27. September eine Klage von Axel Sven Springer gegen den Optionsplan verhandelt. Sven Springer hatte ein auf der Hauptversammlung am 15. April beschlossenes Optionsprogramm angefochten. Seine Anwältin habe in der Klage gefordert, dass die Springer-Vorstände für die Aktien den aktuellen Börsenkurs zahlen sollen und nicht wie in der Hauptversammlung vereinbart einen Preis von 54 Euro. Zum Zeitpunkt der Hauptversammlung lag der Kurs bei mehr als 80 Euro.

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