Archiv
'Handelsblatt': Großaktionäre wollen IWKA-Vorstand Entlastung verweigernDPA-Datum: 2004-07-05 08:52:53

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die beiden Großaktionäre Hermes und Guy Wyser-Pratte wollen einem Pressebericht zufolge auf der Hauptversammlung des Maschinen- und Anlagenbauers IWKA AG < IWK.ETR > am kommenden Freitag dem Vorstand die Entlastung verweigern. Die Kritiker seien unzufrieden mit der schwachen Rendite des Unternehmens, berichtete das "Handelsblatt". Ein IWKA-Sprecher habe den Bericht nicht bestätigen wollen.

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die beiden Großaktionäre Hermes und Guy Wyser-Pratte wollen einem Pressebericht zufolge auf der Hauptversammlung des Maschinen- und Anlagenbauers IWKA AG < IWK.ETR > am kommenden Freitag dem Vorstand die Entlastung verweigern. Die Kritiker seien unzufrieden mit der schwachen Rendite des Unternehmens, berichtete das "Handelsblatt". Ein IWKA-Sprecher habe den Bericht nicht bestätigen wollen.

Hermes werfe in einem der Zeitung vorliegenden Brief dem IWKA-Vorstand vor, den "spätestens seit 1999 bestehenden strategischen, operativen und finanziellen Schwächen nicht rechtzeitig beziehungsweise in ausreichendem Maße" gegengesteuert zu haben. Hermes wolle am kommenden Freitag zusammen mit dem Threadneedle-Fonds dem Vorstand die Entlastung verweigern.

Großaktionär Wyser-Pratte sagte der Zeitung, der Vorstand habe entweder nicht den Willen, den Kurs des Unternehmens zu verändern, oder sei unfähig es zu tun. Beide Gruppen fordern seit längerem, den Kurs des Unternehmens auf das lukrative Robotergeschäft zu konzentrieren. Die jüngste von IWKA-Chef Hans Fahr kommunizierte Neuausrichtung sei den Aktionären nicht genug: Sie unterscheide sich nicht ausreichend von den in der Vergangenheit beschrittenen Wegen und sehe außerdem keine personellen Veränderungen im Vorstand vor, zitierte das "Handelsblatt" weiter aus dem Brief.

Nach Schätzung der Zeitung könnten die unzufriedenen Aktionäre eine Mehrheit auf der Hauptversammlung erreichen, da in der Regel auf dem Treffen nur 40 Prozent des Grundkapitals vertreten seien. Hierzu müssten beide Gruppen allerdings noch Stimmen weiterer Aktionäre erhalten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%