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'Handelsblatt': HSH Nordbank muss Eigenkapitaldecke stärken - 800 Mio EuroDPA-Datum: 2004-07-12 09:03:10

(dpa-AFX) Düsseldorf - Die HSH Nordbank will einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge seine stillen Beteiligung in Eigenkapital umwandeln, um die Bonitätseinstufung durch die Ratingagentur Stanard & Poor's (S & P) nicht zu gefährden. Die Landesbank wolle deshalb in den kommenden Monaten mit ihren Anteilseignern über eine Umwandlung stiller Beteiligungen in nicht kündbares Eigenkapital verhandeln, schreibt die Zeitung (Montagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise.

(dpa-AFX) Düsseldorf - Die HSH Nordbank will einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge seine stillen Beteiligung in Eigenkapital umwandeln, um die Bonitätseinstufung durch die Ratingagentur Stanard & Poor's (S & P) nicht zu gefährden. Die Landesbank wolle deshalb in den kommenden Monaten mit ihren Anteilseignern über eine Umwandlung stiller Beteiligungen in nicht kündbares Eigenkapital verhandeln, schreibt die Zeitung (Montagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise.

Dabei gehe es um ein zusätzliches Volumen von etwa 800 Millionen Euro. Nach den neuen IAS-Bilanzierungsregeln zählen stille Beteiligungen nicht mehr zum so genannten Kernkapital.

Die Landesbanken müssen sich für die Zeit nach dem Wegfall staatlicher Haftungsgarantien Mitte 2005 fit machen. Die Ratingagenturen haben die Situation bereits nachempfunden und Schattenratings aufgestellt. S & P hatte die HSH Nordbank mit "A" bewertet, was einer guten Investmentqualität entspricht. Allerdings hatte S & P kritisiert, dass das Kernkapital der Landesbank in Höhe von 6,6 Prozent zu mehr als der Hälfte auf stille Einlagen in Höhe von 4,6 Milliarden Euro baut.

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