Handelsblatt-Interview
Union geht auf Distanz zur FDP

Der Kanzlerkandidat der Union, Edmund Stoiber, und sein designierter Wirtschaftsminister Lothar Späth gehen auf Distanz zum möglichen Koalitionspartner FDP. Er werde keine unhaltbaren Versprechungen machen, meinte Späth mit Blick auf die Liberalen in einem Interview mit dem Handelsblatt.

HB DÜSSELDORF. Die FDP nannte er eine "Fröhlichkeitsveranstaltung". Ihre Vorstellungen zur Senkung des Spitzensteuersatzes auf 35 % seien nicht mit den Vorgaben zum EU-Stabilitätspakt vereinbar. FDP-Spitzenkandidat Guido Westerwelle hatte zuvor die Übernahme der Vorstellungen der FDP zur Steuerpolitik als Bedingung für ein mögliches Zusammengehen nach der Wahl genannt. Auseinandersetzungen mit den Liberalen drohen bei einer mölichen Koalitionsregierung aus Union und FDP auch um die Besetzung des Wirtschaftsressorts. "Ich sehe weit und breit keine Persönlichkeit, die die politische und wirtschaftliche Kompetenz von Lothar Späth hat", sagte Stoiber auf die Frage, ob nicht die FDP traditionell das Wirtschaftsministerium übernehmehmen werde.

Stoiber und Späth stellten außerdem ihre Versprechen mehr Geld für Familien auszugeben und Steuern zu senken unter einen Finanzierungsvorbehalt. Nach einem Wahlsieg werde man erst einmal Bilanz ziehen müssen. "Wir schauen uns die Konjunktur an und sehen dann schnell, was überhaupt umgesetzt werden kann", sagte Späth im Handelsblatt.

Das komplette Interview mit Späth und Stoiber lesen Sie am morgigen Freitag im Handelsblatt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%