Handelsblatt-Interview: Wir werden diese raue Phase überwinden
Colin Powell gibt sich versöhnlich

Rund zwei Monate nach den Turbulenzen in den deutsch-amerikanischen Beziehungen schlägt US-Außenminister Colin Powell im Interview mit dem Handelsblatt versöhnliche Töne an.

HB DÜSSELDORF. Rund zwei Monate nach den Turbulenzen in den deutsch-amerikanischen Beziehungen schlägt US-Außenminister Colin Powell im Interview mit dem Handelsblatt versöhnliche Töne an: "Ja wir haben ein Problem - aber wir werden es überwinden." Kurz vor dem morgen beginnenden USA-Besuch von Außenminister Joschka Fischer erklärte Powell, dass die Amerikaner im Irak keinen Krieg um jeden Preis haben wollten.

Auf die Frage, wann sich die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland wieder normalisieren, erklärte Powell: "Wir haben in den letzten Wochen in der Tat turbulente Zeiten durchgemacht. Deutschland und die USA sind jedoch zwei Staaten, die durch gemeinsame Ziele, Werte und demokratische Überzeugungen verbunden sind. All dies hat uns als enge Partner über das letzte halbe Jahrhundert zusammengehalten."

Die starken deutsch-amerikanische Beziehungen hielten gelegentliche Differenzen aus. "Denken Sie daran, was wir in den vergangenen zwei Jahren unter dieser US-Regierung zusammen erreicht haben: Ich nenne nur den deutschen Beitrag in Afghanistan oder den Bundeswehr-Einsatz in Bosnien. Das ist die Messlatte für die deutsch-amerikanische Partnerschaft!" Man werde diese raue Phase zweifellos überwinden. "Und ich glaube, Joschka denkt genauso: Dafür ist unser Verhältnis einfach zu eng."

Zum Thema Irak machte Powell deutlich, dass die USA nicht um jeden Preis einen Krieg haben wollen. "Aber wir wollen die Gefahr, die der Saddam Hussein für die Welt bedeutet, entschärfen."

Das vollständige Interview lesen Sie am Mittwoch im Handelsblatt

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