Handelsblatt-Serie
Erfolgskriterien für Familienunternehmen

Das Institut für Familienunternehmen der Universität Witten/Herdecke hat untersucht, wie große Familienunternehmen den Generationswechsel erfolgreich meistern.

Großfamilie als Organisation: Es gibt Informationsveranstaltungen für Gesellschafter und Gremien zur Entscheidungsfindung. Junge Gesellschafter werden eingeführt, um sie mit dem Unternehmen und dem Top-Management bekannt zu machen und ihre emotionale Bindung an das Unternehmen zu fördern.

Schutz vor der Familie: Das Unternehmen wird systematisch vor der Familie geschützt, in der Regel durch eine Verfassung. Es wird aber darauf geachtet, dass die Familie eine angemessene Rendite erhält.

Firmenspitze: Das Unternehmen führt eine Persönlichkeit, welche die Interessen aller Familienmitglieder/-stämme vertritt.

Konfliktfälle: Dafür gibt es eingespielte, akzeptierte Verfahren, bei denen meist neutrale Dritte mitwirken.

Qualifikation: Familienmitglieder, die in leitende Stellungen aufsteigen, müssen fachlich mindestens so gut sein wie Bewerber von außen.

Fremdmanager: Externe Manager balancieren bei ihren unternehmerischen Entscheidungen die Interessen von Unternehmen und Familie.

Beratung: Gerade beim Übergang von der ersten auf die zweite Generation können Moderatoren oder Mediatoren helfen, kritische Fragen zu klären.

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