Handelsblatt-Umfrage
Aufbau Ost: Wachstumszentren fördern

"Jeder Gedanke, die neuen Länder innerhalb eines überschaubaren Zeitraums weitgehend unabhängig von Transferzahlungen aus dem Westen zu machen, ist illusorisch." Handelsblatt.com stellt diese These des früheren Sonderbeauftragte der Treuhandanstalt Klaus von Dohnanyi zur Abstimmung frei.

Der Osten Deutschlands erhalte heute jährlich rund 70 Milliarden Euro aus dem Westen, erläutert von Dohnanyi. Die Transferzahlungen würden also den Osten am Leben halten. "Wer das kurzfristig und substantiell zusammenstreichen möchte, würde den sozialen und den wirtschaftlichen Zusammenbruch Ostdeutschlands auslösen", befürchtet der einstige Erste Bürgermeister Hamburgs. Er schlägt andererseits Verbesserungen der bisherigen Maßnahmen vor: Es dürfe keine weitere pauschale Lohnanpassung an den Westen geben. Weiterhin müssten die ostdeutschen Beschäftigten längere und noch flexiblere Arbeitszeiten hinnehmen.

Den Vorschlag, Fördermittel auf zentrale Standorte zu konzentrieren, greifen auch die Parteien auf. Das Konzept, Wachstumszentren aufzubauen, findet sich in Programmen der SPD und der CDU.

Wenn Sie an der Handelsblatt-Umfrage teilnehmen wollen, finden Sie weitere Informationen unter www.handelsblatt.com/schattenkabinett.

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