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'Handelsblatt': VW-Finanztochter bietet verbriefte Forderungen an

Die Braunschweiger Volkswagen Financial Services AG wird einem Zeitungsbericht zufolge als erster Finanzdienstleister verbriefte Forderungen über die so genannte True Sale Initiative (TSI) anbieten. Das berichtet das "Handelsblatt" (Montagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise.

dpa-afx DÜSSELDORF. Die Braunschweiger Volkswagen Financial Services AG wird einem Zeitungsbericht zufolge als erster Finanzdienstleister verbriefte Forderungen über die so genannte True Sale Initiative (TSI) anbieten. Das berichtet das "Handelsblatt" (Montagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise. Nach mehrfachen Verzögerungen habe der deutsche Verbriefungsmarkt für Wertpapiere damit einen wichtigen Etappensieg errungen.

Das Volumen, das die Finanztochter von VW über die seit rund eineinhalb Monaten betriebsbereite Verbriefungsplattform abwickeln wolle, betrage eine Milliarde Euro. Es handele sich um Forderungen aus KFZ-Finanzierungen, so das Blatt. Die Emission werde von ABN Amro als Arrangeur betreut.

Das TSI-Projekt hat dem Bericht zufolge das Ziel, Forderungen aus den Bilanzen von Banken und Unternehmen zu ziehen, sie zu bündeln und danach an eine spezielle Emissionsgesellschaft zu verkaufen. Dadurch wird Eigenkapital frei, das für die Ausgabe neuer Kredite genutzt werden kann. TSI wurde Mitte 2003 mit dem Ziel gestartet, den Finanzplatz Deutschland über ein Wachstum des Verbriefungsmarktes zu stärken.

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