Handelstochter involviert
RWE: Elf Mill. Euro Belastung bei Enron-Bankrott

Der Handelstochter des Essener Energiekonzerns RWE würde nach eigenen Angaben bei der Zahlungsunfähigkeit des US-Energiekonzerns Enron zehn bis elf Mill. Euro verlieren. "Das wäre das Worst-Case-Szenario. Wir glauben nicht, dass sich der Betrag noch erhöht, wenn Enron tatsächlich Bankrott gehen sollte", sagte ein Sprecher der RWE-Handelstochter RWE Trading am Donnerstag auf Anfrage.

Reuters ESSEN. Es gebe auch bei einem Konkurs noch die Möglichkeit, Geld zurück zu bekommen. Der Sprecher sagte weiter, RWE Trading habe seine Kreditlinien an Enron zuletzt drastisch gekürzt, nachdem sich die Situation bei dem US-Unternehmen ein den vergangenen Monaten verschlechtert habe.

Der US-Konzern Dynegy hatte am Mittwoch mitgeteilt, nicht mehr an der geplanten Fusion mit Enron festzuhalten. Daruf hin hatte Kreditagenturen ihre Enron-Ratings gesenkt, wodurch Enron nach Einschätzung von Beobachtern in den Konkurs getrieben werden könnte. Enron ist der größte US-Energiehändler.

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