Handelsüberschuss steigt dennoch
Außenhandel verliert an Schwung

Der deutsche Außenhandel hat im Juli an Schwung verloren. Bei rückläufigen Im- und Exportzahlen sei allerdings ein höherer Handelsüberschuss erzielt worden, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch in Wiesbaden mit.

ddp/vwd WIESBADEN. Gegenüber dem Vorjahresmonat sanken die Ausfuhren um 0,4 Prozent auf 55,1 Milliarden Euro und die Einfuhren um 6,3 Prozent auf 43 Milliarden Euro. Saisonbereinigt sei der Wert der Ausfuhren um 4,5 Prozent und der der Einfuhren um 7,3 Prozent gesunken. Die Außenhandelsbilanz habe mit einem Überschuss von 12,3 Milliarden Euro (Juli 2001: 9,4 Milliarden Euro) abgeschlossen.

In Mitgliedsstaaten der Europäischen Union seien im Juli 2002 Waren im Wert von 29,8 Milliarden Euro (-0,1 Prozent) versandt worden, teilte Destatis weiter mit. Aus diesen Ländern habe Deutschland Waren im Wert von 23,9 Milliarden Euro (-4,8 Prozent) importiert. Exporte in Länder der Eurozone bezifferte Destatis mit 23,4 Milliarden Euro (+0,7 Prozent), Importe mit 20,1 Milliarden Euro (-3,7 Prozent). Exporte in Drittländer außerhalb der Europäischen Union beliefen sich den Destatis-Angaben zufolge auf 25,3 Milliarden Euro (-0,9 Prozent). Importe aus Drittländern seien um 8,2 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro gesunken.

Nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank schloss die Leistungsbilanz im Juli 2002 mit einem Überschuss von 0,5 Milliarden Euro ab. Hierbei berücksichtigt seien die Salden für Ergänzungen zum Warenverkehr (-0,6 Milliarden Euro), Dienstleistungen (-4,3 Milliarden Euro), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (-5,0 Milliarden Euro) sowie laufende Übertragungen (-1,8 Milliarden Euro).

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