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'Handeslblatt': Eon will Strompreis vorerst einfrieren

Die Energiebranche prüft nach einem Bericht des "Handelsblatts" auf Vorschlag des Versorgers Eon , die bereits angekündigten Preiserhöhungen zu verschieben. Im Gegenzug bemühe sich die Bundesregierung, die Genehmigungsverfahren für den Bau neuer Kraftwerke zu beschleunigen, schreibt das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Kreise der Beteiligten. Über einen entsprechenden Kompromiss solle auf dem geplanten Energiegipfel bei Bundeskanzler Gerhard Schröder beraten werden. Als Termin ist offenbar der 30. September vorgesehen.

dpa-afx BERLIN. Die Energiebranche prüft nach einem Bericht des "Handelsblatts" auf Vorschlag des Versorgers Eon , die bereits angekündigten Preiserhöhungen zu verschieben. Im Gegenzug bemühe sich die Bundesregierung, die Genehmigungsverfahren für den Bau neuer Kraftwerke zu beschleunigen, schreibt das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Kreise der Beteiligten. Über einen entsprechenden Kompromiss solle auf dem geplanten Energiegipfel bei Bundeskanzler Gerhard Schröder beraten werden. Als Termin ist offenbar der 30. September vorgesehen.

Nach Informationen des "Handelsblatts" aus Unternehmenskreisen setzt sich vor allem Eon-Chef Wulf Bernotat dafür ein, die Preise in der Branche so lange einzufrieren, bis die neue Energie- Regulierungsbehörde im Frühjahr 2005 ihre Arbeit aufnimmt. Diesen Vorschlag wolle der Eon-Chef auf dem Energiegipfel unterbreiten. Der RWE-Konzern reagierte zurückhaltend auf Bernotats Vorschlag.

RWE hatte Ende August angekündigt, seine Tarife für Endkunden ebenso wie die Entgelte für die Netz-Durchleitung von fremdem Strom deutlich anheben zu wollen. Ähnliche Pläne verfolgt der Energiekonzern Vattenfall. Die Vorstöße hatten eine heftige Kontroverse mit der Bundesregierung ausgelöst./

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