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Handspring: Höherer Absatz dringend notwendig

Der Aktienkurs von Handspring brach am Dienstag auf einen neuen Tiefststand von 2,21 Dollar ein. Das Papier des Herstellers von elektronischen Notizbüchern verlor seit Jahresbeginn 94 Prozent seines Wertes. Konkurrenzunternehmen mussten allerdings ähnlich hohe Kursverluste hinnehmen.

Handspring hat vor allem mit der konjunkturbedingten, äußerst geringen Nachfrage zu kämpfen. Die Analysten des Investmenthauses Robertson Stephens zeigten sich besorgt: "Manche Investoren erwarten in den kommenden Quartalen eine Fortsetzung der Absatzflaute. Die Gefahr eines Bankrotts wäre damit nicht mehr auszuschließen", erklärt Michael Kim, Analyst bei Robertson Stephens. Um die Produkte für eine breitere Kundengruppe interessant zu machen, hatte Handspring letzte Woche seine Preise um bis zu 25 Prozent gesenkt.
Entwarnung kann trotzdem nicht gegeben werden, denn Zeichen für eine wirtschaftliche Erholung sind derzeit nicht in Sicht. Erst die am Dienstag veröffentlichten Zahlen zum Verbrauchervertrauen fielen schlechter aus als erwartet. Die Situation bleibt also weiterhin angespannt.

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