Handy-Konkurrenz: Macht-Übernahme

Handy-Konkurrenz
Macht-Übernahme

Sie können nicht nur billig, sondern auch richtig gut. Deshalb werden die asiatischen Handy-Hersteller zu einer wachsenden Gefahr für die etablierten Produzenten wie Nokia.

HB DÜSSELDORF. Zugegeben, noch sind die Finnen unangefochten die Nummer eins, gefolgt von Motorola. Der Abstand zwischen den beiden Anführern ist riesig. Motorola verkauft noch nicht mal halb so viele Geräte wie Nokia. Enorm ist aber, in welchem Tempo die asiatischen Handyhersteller aufholen.

Samsung aus Südkorea hat sich innerhalb kürzester Zeit auf Platz drei vorgedrängt. Die ebenfalls südkoreanische LG ist bereits unter den Top 10, und NEC aus Japan schickt sich an, in diese Liga vorzudringen. Einer der Hauptgründe für den Erfolg der Asiaten: ihre Erfahrungen in der Unterhaltungselektronik.

Paradoxerweise ist der große Verlierer bisher aber auch ein Asiate, zumindest ein halber: das schwedisch-japanische Joint Venture Sony Ericsson. Dem Unternehmen ist es bisher einfach nicht gelungen, überzeugende neue Produkte herauszubringen - trotz der Stärken der Mütter. Das Joint Venture müsste vor allem aus den umfangreichen Multimedia-Engagements von Sony Kapital schlagen können - alles eine Frage der Zeit, sagen Analysten. Und des Geldes; denn noch verbrennt Sony Ericsson das Kapital der Muttergesellschaften.

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