Handy-Produktion soll 2002 starten
Toshiba plant angeblich Handy-Produktion in Europa und China

Der japanische Elektronikkonzern Toshiba will angeblich demnächst Handys in Europa und China produzieren. Dabei denke das Unternehmen auch über eine gemeinsame Fertigung mit Siemens nach, berichtete die japanische Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" unter Berufung auf Unternehmenskreise.

ap TOKIO. Siemens und Toshiba hatten im vergangenen Jahr ein Joint Venture für die gemeinsame Entwicklung von Handys für den neuen, internetfähigen Mobilfunkstandard UMTS gegründet.

Die Handys der dritten Generation, die unter anderem auch Bilder und Musik übertragen können, gelten als lukrativer Zukunftsmarkt für die derzeit von einer Flaute gebeutelten Mobiltelefonhersteller. Erst vor kurzem hatten Sony und der Telekommunikationsriese Ericsson die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmen bekannt gegeben, das für Forschung, Entwicklung und Marketing von Handys sowie für Vertrieb und Kundenbetreuung zuständig sein soll.

Nach Informationen des japanischen Blattes will Toshiba noch im laufenden Geschäftsjahr ein Werk in Nanjing, China, bauen und im März 2002 mit der Handy-Produktion beginnen. Im vergangenen Jahr produzierte Toshiba in seinem Werk in Tokio neun Mill. Einheiten, vor allem für den Heimatmarkt und Nordamerika.

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