Handy-Streit entschieden
New York: Klingeln im Kino unter Strafe

In New York sind Kinos, Theater und Museen zu Handyfreien Zonen erklärt worden. Das Piepsen und Bimmeln sei dort unerwünscht, berichtete die "New York Times" (Donnerstagsausgabe). Wer in kulturellen Einrichtungen der Stadt sein Mobiltelefon benutze, müsse künftig mit einer Geldbuße von 50 Dollar (47 Euro) rechnen.

HB/dpa NEW YORK. Der Stadtrat beendete damit den so genannten Handy-Krieg mit Bürgermeister Michael Bloomberg und sprach sich mehrheitlich für das neue Gesetz aus. Damit wurde ein Veto überstimmt, das Bloomberg gegen den Gesetzentwurf eingelegt hatte. Er hatte erklärt, wer sich gestört fühle, solle Handy-Benutzer mit einem kräftigen "Pssst!" zur Ruhe auffordern. New York brauche nicht noch mehr gesetzliche Verbote.

Der Stadtrat folgte jedoch der Argumentation von Beschwerdeführern. Sie meinten, das Handy-Klingeln bei Konzerten und Filmen stelle eine "Beeinträchtigung der Lebensqualität" in Amerikas Kulturhauptstadt dar.

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