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Handy warnt vor üblem Geruch

Der Elektronikkonzern Siemens will künftig Handys, Dunstabzugshauben oder Klimaanlagen im Auto mit Minisensoren ausstatten, die Gase und Gerüche wahrnehmen können.

HB/hsn DÜSSELDORF. Dann könnte das Handy nicht nur den Kneipenbesucher warnen, wenn er zu viel getrunken hat, sondern auch einen Piepston von sich geben, wenn er zu stark nach Knoblauch riecht. "Unsere keramischen Sensorchips sind weniger als einen Millimeter klein und in der Lage, schon kleinste Mengen an Gasen effektiv aufzuspüren", sagt Siemens-Forscher Maximilian Fleischer.

Durch ihre geringe Größe, die niedrigen Produktionskosten und den sparsamen Energieverbrauch - je nach Design des Sensors liegt er zwischen 100 Milliwatt und unter einem Watt - seien die neuen Gassensoren für eine Vielzahl von Anwendungen interessant, für die es bisher keine technische Lösung gab. So könnten mobile elektronische Geräte, die Sportler bei Jogging mitnehmen, den Ozongehalt der Luft anzeigen und bei Überschreitung der öffentlich empfohlenen Grenzwerte ein Warnsignal aussenden.

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