Hang-Seng-Index verliert 2,9 %
Aktien Hongkong schließen sehr schwach

vwd HONGKONG. Sehr schwach ist die Hongkonger Börse am Donnerstag aus dem Handel gegangen. Der Hang-Seng-Index verlor 2,9 % bzw. 427,31 Punkte auf 14 360,56. Gehandelt wurden Aktien im Wert von 12,39 (14,21) Mrd. HK $. Der Kursrutsch in Hongkong wurde durch die Aussagen des US-Notenbankpräsidenten Alan Greenspan verursacht, in denen er keine vorgezogenen Zinssenkungen in Aussicht stellte. Dadurch kamen insbesondere die zinssensitiven Immobilienwerte unter die Räder. Henderson Land verbilligten sich um 6,3 % oder 3,00 HK $ auf 44,70 und Sino Land um 3,2 % oder 0,15 HK $ auf 4,60.

Als weitere Belastung für die Aktienkurse entpuppte sich der anbahnende Preiskampf im Mobilfunkbereich. Auf Grund der Gefahr einer Margenerosion fielen China Mobile um 6,1 % oder 2,60 HK $ auf 40,10. Das Schwergewicht hatte damit den größten Anteil am Rückgang des Indexes. Der Kurs des Konkurrenten China Unicom gab um 5,4 % oder 0,65 HK $ auf 11,35 nach. Händler sagten, dass die Stimmung weiterhin gedrückt bleibe, da bis zur nächsten US-Notenbanksitzung am 20. März mit keinen Zinssenkungen mehr zu rechnen sei. Trotzdem gäbe es keine Gründe für einen derart starken Ausverkauf, hieß es weiter. Die nächste Unterstützung wird bei etwa 13 600 Zählern gesehen.



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