Hannawald klagt über Muskelprobleme

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Hannawald klagt über Muskelprobleme

Nach Martin Schmitt kämpft nun auch Sven Hannawald mit Verletzungsproblemen. Der Silbermedaillengewinner von der Normalschanze klagt über einen entzündeten Wadenmuskel als Folge seines Sturzes im Olympia-Wettbewerb von der Großschanze.

HB/sid/dpa PARK CITY. Der Silbermedaillengewinner von der Normalschanze verzichtete vor dem Mannschaftsspringen bei den Olympischen Winterspielen am Montag (17.30 Uhr MEZ) von der Großschanze nach zwei Flügen auf 122,5 und 118 Meter im ersten Training auf den dritten Durchgang. Sein Start im Springen ist jedoch nicht gefährdet. Die Bestweite schaffte der Finne Matti Hautamäki mit 127,5 Metern.

"Das ist der Muskel, den ich brauche, um den Ski zu heben", klagte der Sieger der Vierschanzentournee am Samstag. Sein Einsatz im Mannschaftsspringen am Montag ist laut Hannawald jedoch nicht gefährdet. "Aber Unsere Physiotherapeutin hat alle Hände voll zu tun", sagte Hannawald. Der 27-Jährige aus Hinterzarten hatte sich die Blessur bei seinem Sturz in der Großschanzen-Einzelkonkurrenz zugezogen. Er soll bis Montag mit Massagen und Ultraschall wieder topfit gemacht werden.

Martin Schmitt aus Furtwangen klagte über eine Patellasehnen-Entzündung im linken Knie. Trotzdem flog er auf 118 und 112 Meter. Die beiden anderen deutschen Teamstarter präsentierten sich in ordentlicher Form: Michael Uhrmann aus Rastbüchl schaffte 114 und 117 Meter, Stephan Hocke aus Oberhof gelangen Sprünge von 110 und 112,5 Meter. Beim Mannschaftsspringen außen vor bleiben Mannschafts-Weltmeister Christof Duffner (Schönwald) und Georg Späth, der damit nicht zu einem olympischen Einsatz kam.

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