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Hannover 96 siegt 2:0 gegen chancenlose Mainzer

Hannover 96 hat sich in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga festgesetzt. Das Team von Trainer Ewald Lienen bezwang am Samstag Aufsteiger FSV Mainz 05 mit 2:0 (1:0) und trumpfte dabei über weite Strecken im Stil einer Spitzenmannschaft auf.

dpa HANNOVER. Hannover 96 hat sich in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga festgesetzt. Das Team von Trainer Ewald Lienen bezwang am Samstag Aufsteiger FSV Mainz 05 mit 2:0 (1:0) und trumpfte dabei über weite Strecken im Stil einer Spitzenmannschaft auf.

Thomas Christiansen (35.) und Silvio Schröter (51.) krönten mit ihren Treffern den konsequenten Angriffsfußball, mit dem die Niedersachsen bereits den siebten Sieg in acht Pflichtspielen erzielten. In der Tabelle verbesserte sich Hannover 96 auf Rang vier.

"Vor allem in der zweiten Halbzeit ist der Ball sehr gut gelaufen. Das Team hat ein Riesenlob verdient", sagte 96-Coach Lienen. Für die hoffnungslos unterlegenen Mainzer endete dagegen zwei Tage nach Karnevalsbeginn die Zeit des Spaßfußballs. Das ersatzgeschwächte Team von Trainer Jürgen Klopp blieb zum dritten Mal in Serie ohne Sieg und ist im Bundesliga-Alltag angekommen. Aller Eifer und Einsatz waren vor 31 078 Zuschauern zu wenig, um im 13. Saisonspiel den 20. Punkt und damit die halbe Miete auf dem Weg zum Klassenverbleib einzufahren.

"Das war nicht unser Tag, aber diese Phase macht jeder mal durch. Jetzt sind wir halt dran", sagte der Mainzer Präsident Harald Strutz. Auch Trainer Klopp wollte die Niederlage nicht überbewerten. "Wir waren die erste halbe Stunde richtig gut im Spiel und hatten viele Balleroberungen. Wir haben zwar verloren, aber es hat sich wenigstens keiner verletzt", meinte der 05-Trainer.

30 Minuten lang konnte sein Team den Ausfall von sechs Stammspielern kompensieren. Die Mainzer störten früh und verhinderten dadurch flüssige Kombinationen der Platzherren. Als sich Fehlpässe in das 96-Spiel schlichen, eröffneten sich auch den Gästen einige Gelegenheiten. Conor Casey (29.) spitzelte den Ball sogar ins 96-Tor, doch Schiedsrichter Helmut Fleischer erkannte den Treffer wegen Behinderung des Jung-Nationalspielers Per Mertesacker nicht an.

"Wir können froh sein, dass das Tor nicht gegeben wurde. Ich konnte den Grund dafür nicht erkennen", gestand Lienen. Die umstrittene Szene war der Weckruf für die Niedersachsen. Nach einem feinen Zuspiel von Mertesacker stellte Christiansen mit seinem zweiten Saisontor die Weichen auf Sieg. Der Torjäger, der von Woche zu Woche besser wird, hätte noch vor der Pause alles klar machen können, traf aber in der 42. Minute nur den Pfosten. Auch der glänzend aufgelegte 96-Regisseur Krupnikovic (40.) scheiterte knapp.

Kurz nach dem Seitenwechsel beseitigte Schröter mit einem fulminanten Schuss alle Zweifel am Ausgang. Die konsequent über die Flügel angreifenden 96-Profis hätten sogar noch höher gewinnen können, doch nach der klaren Führung fehlte die letzte Konsequenz beim Abschluss.

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