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Hannover 96 und der VfB Stuttgart trennen sich 0:0

Hannover 96 hat seinem Trainer Ewald Lienen zum 51. Geburtstag nur ein mageres Pünktchen geschenkt. Mit dem 0:0 in einer spielerisch enttäuschenden Partie gegen den VfB Stuttgart verpassten die meist tonangebenden Niedersachsen die Chance, ihren Vormarsch in der Fußball-Bundesliga fortzusetzen.

dpa HANNOVER. Hannover 96 hat seinem Trainer Ewald Lienen zum 51. Geburtstag nur ein mageres Pünktchen geschenkt. Mit dem 0:0 in einer spielerisch enttäuschenden Partie gegen den VfB Stuttgart verpassten die meist tonangebenden Niedersachsen die Chance, ihren Vormarsch in der Fußball-Bundesliga fortzusetzen.

Vor 33 598 Zuschauern in der AWD-Arena vergab der völlig abgemeldete Nationalstürmer Kevin Kuranyi (78.) die größte Chance, dem VfB den dritten Sieg nacheinander in Hannover zu bescheren. Vier Minuten vor dem Ende hätten die Hausherren beinahe den Siegtreffer bejubeln können, als Christian Tiffert bei einem Kopfball von Dariusz Zuraw auf der Torlinie klärte.

96-Kapitän Altin Lala war mit der Punkteteilung zufrieden: "Wir schauen nicht auf die Tabelle, wir denken nur von Spiel zu Spiel. Noch geht es für uns darum, möglichst viele Punkte zu holen." VfB - Trainer Matthias Sammer freute sich vor allem über das zu Null: "Es ist wichtig, dass man eine stabile Abwehr hat. Wir können mit dem Punkt sehr gut leben. Wenn wir den nächste Woche zu Hause gegen Bochum veredeln, ist das okay."

In dem ereignisarmen Verfolger-Duell konnte indes keine der beiden Mannschaften nachweisen, ein ernsthafter Rivale für den Titelkandidaten Bayern München zu sein. Drei Tage nach der Uefa-Cup - Niederlage in Heerenveen fand der VfB wenigstens in der Defensive zu gewohnter Stabilität zurück. Mit Nationalverteidiger Andreas Hinkel, der drei Wochen nach seinem Muskelfaserriss ins Team zurückkehrte, gewann die Deckungsreihe der Schwaben an Sicherheit. Doch im Angriff fehlte den Gästen ohne den verletzten Horst Heldt die Klasse, um die aufmerksame Hintermannschaft von 96 in Verlegenheit zu bringen.

Die Stuttgarter begannen schwungvoll, als wollten sie Sammers Vorwurf entkräften, stets die Startphase zu verschlafen, doch ihre Offensivaktionen verpufften wirkungslos. Danach übernahmen die Hausherren die Initiative, ohne dabei gefährlich vor das Tor von Timo Hildebrand zu kommen. Erst zehn Minuten nach Wiederbeginn hatte der VfB-Keeper bei einem Drehschuss von Silvio Schröter seine erste und einzige Bewährungsprobe zu bestehen. Doch auch diese erste Großchance des Spiels war nicht die erhoffte Initialzündung für die Aktionen der Gastgeber. Auf der Gegenseite sorgte ein Solo von Alexander Hleb (70.) für ein wenig Aufregung vor dem Tor von Robert Enke, der ansonsten meist nur durch Rückgaben seiner Teamkollegen beschäftigt wurde.

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