Hardware
Intels Top-Prozessor kostet 4000 Euro

Mit Hilfe seiner neuesten Prozessoren hat Intel den eigenen Vorstandschef Craig Barrett in die Halfpipe geschickt. Das Foto des Managers wurde dazu digital in ein Snowboard-Video montiert, das am Dienstag auf der Cebit in Hannover gezeigt wurde.

WiWo/ap HANNOVER Intel will bei seinem Messe-Auftritt demonstrieren, dass die technologische Entwicklung bei den Prozessoren noch lange nicht zu Ende ist. Außerdem sollen neue Techniken den Unternehmen helfen, bei ihrer Informationstechnik Kosten einzusparen.

Für die Video-Manipulation kam der Prototyp eines Drei-Gigahertz-Prozessors zum Einsatz. Die schnellsten derzeit verfügbaren Intel-Chips haben eine Taktrate von 2,2 Gigahertz. Intel-Manager Mike Splinter sagte: "Wir beschleunigen die Entwicklung in diesem Jahr in sehr hohem Tempo." Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres soll die Schwelle von drei Gigahertz erreicht werden.

Für Server im Unternehmen - das sind Computer, die anderen Rechnern im Netz Daten bereitstellen - hat Intel einen neuen Prozessor entwickelt, der die Reaktionszeit um 30 Prozent verkürzen soll. Dazu tragen ein dritter Zwischenspeicher (Third-Level Cache) mit einem Umfang bis zu einem Megabyte und eine neue Technik zur gleichzeitigen Bearbeitung von mehreren Befehlssträngen bei. Dabei gaukelt der Prozessor dem Betriebssystem vor, dass zwei Prozessoren angesprochen werden können. Der Intel Xeon Prozessor MP mit einer Taktrate von 1,6 Gigahertz kostet im Großhandel 3692 Dollar das Stück.

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