Harte internationale Konkurrenz
Hintergrund: Stuttgarts Problem

Zuletzt bekamen immer große Metropolen den Zuschlag für die Ausrichtung Olympischer Spiele. Stuttgart passt nur schwerlich in die illustre Reihe der möglichen Konkurrenten London, Paris Moskau oder New York.

thy STUTTGART. Die klare Vorgabe von NOK-Chef Klaus Steinbach an die Delegierten, die über den deutschen Bewerber abstimmen, lautet: Die deutsche Stadt mit den größten Chancen auf internationaler Ebene auswählen. Die Sommerspiele 2000, 2004 und 2008 vergaben die Delegierten des IOC jedoch durchweg an große Metropolen, die in Meeresnähe liegen. Und für 2012 heißen die Konkurrenten bislang New York, Madrid, Sao Paulo. Paris, London und Moskau werden sich voraussichtlich ebenfalls bewerben.

In diese illustre Reihe passt Stuttgart nur schwerlich. "Die Stuttgarter Bewerbung ist vor allem eine Kommunikationsaufgabe", sagt Wolfgang Inhester, Geschäftsführer der von Daimler Chrysler mitgegründeten Laureus World Sports Awards Stiftung, die jedes Jahr die größten Sportpersönlichkeiten der Welt auszeichnet.

Rainer Gründler, Geschäftsführer der Stuttgart-2012-GmbH, sieht das Problem des fehlenden Flairs im Namen offiziell nicht: "Barcelona war vor 1992 auch keine Metropole und hat trotzdem den Zuschlag bekommen." Zudem habe man gezeigt, dass man große Städte als Mitbewerber schlagen könne. So habe Stuttgart bei der Vergabe der Kunstturn-WM 2007 unter anderem Paris geschlagen. Na dann.

Quelle: Handelsblatt

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