Harte Linie bleibt
Völler: WM zählt nicht mehr

Rudi Völler will seinen kompromisslosen Führungsstil auch in der am 7. September in Litauen beginnenden EM- Qualifikation fortsetzen. Der Erfolg bei der Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea zähle ab sofort nicht mehr, machte der Teamchef vor der Nominierung seines ersten Aufgebots der neuen Saison am Donnerstag in Frankfurt (Main) deutlich.

HB BERLIN. "Die Nationalmannschaft muss sich neu beweisen. Und auch die Bundesliga in den internationalen Wettbewerben", sagte er in einem Interview. Am 21. August (19.45 Uhr/live im ZDF) tritt die DFB-Auswahl zu einem Freundschaftsspiel in Sofia gegen Bulgarien an.

"Wer glaubt, dass nach der Vizeweltmeisterschaft die EM- Qualifikation zum Selbstläufer wird, dem werde ich brutal die Meinung geigen", warnte Völler. Schlendrian oder fehlende Motivation werde er "knallhart" bekämpfen: "Wir müssen immer am oberen Level spielen, um erfolgreich zu sein." Am kommenden Montag wird der Teamchef in Berlin gemeinsam mit seiner WM-Mannschaft von Bundespräsident Johannes Rau mit dem Silbernen Lorbeerblatt, der höchsten Sportauszeichnung Deutschlands, geehrt. Vor allem von seinen jungen Spielern wie Christoph Metzelder oder Sebastian Kehl (beide Dortmund) erwartet Völler in den neuen Spielzeit einen weiteren Schub durch die WM- Erfahrung.

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