Hartes Ringen um Aufträge erwartet
Kein US-Boykott der größten zivilen Luftfahrtschau

Wegen des Streits zwischen Frankreich, das sich entschieden gegen einen Irak-Krieg ausgesprochen hatte, und den USA hielten sich hartnäckig Gerüchte, dass US-Firmen ihre Teilnahme absagen könnten.

HB/dpa PARIS. "Die Teilnahme der großen US-Luftfahrt- und Raumfahrtfirmen steht nicht in Frage", teilte die Messeleitung am Freitag in Paris mit.

Auf der internationalen Luft- und Raumfahrtmesse Le Bourget bei Paris vom 15. bis 22. Juni wird ein großes Ringen um die in der Luftfahrtkrise rar gewordenen Aufträge erwartet. Eine harte Konkurrenz liefern sich vor allem der europäische Flugzeughersteller Airbus und sein amerikanischer Rivale Boeing.

Die Messeleitung hob hervor, dass auch zahlreiche Kampfflugzeuge der US-Luftwaffe wie die F-16 oder der Kampfhubschrauber Apache Longbow vorgestellt werden. In den USA hatte eine Gruppe von US-Abgeordneten US-Firmen aufgefordert, die Messe in Le Bourget wegen der ablehnenden Haltung Frankreichs zum US-Krieg zu boykottieren.

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